Mark Döser


geb. 16. Mai 1957 in Schwäbisch Hall, aufgewachsen in Ludwigsburg
  • 1977:               Abitur
  • 1979 - 1983:  Orgelbau in Giengen a.d. Brenz und Endingen am Kaiserstuhl
  • 1984 - 1988:  Grafik-Design Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd
  • seit 1987:       Naturfotografie
  • 1988 - 1991:  Tätigkeit in einer Werbeagentur
  • seit 1991:       Selbständigkeit als Grafik Designer
  • 1994 - 2000:  Verkaufstätigkeit in einer Stuttgarter Gemäldegalerie
  • 1996 - 2000:  Kindergarten- und Schulfotografie
  • seit 1996:       Landschaftsmalerei


Musik, Malerei, Fotografie

 - eine Trinität, die mein Leben begleitet und bestimmt und in mir das Interesse an einer Welt voll Rhythmus, Klang und Geräuschen, voll Licht, Form und Farbe, Harmonie und Spannung, Statik und Dynamik stets wach hielt und hält. Ihr habe ich heute bereits viel zu verdanken: Eine Sensibilisierung meines Sehens und Hörens für alles Faszinierende, Wundersame und Schöne. Darüberhinaus Achtung und Verantwortungsbewußtsein gegenüber Mensch und Natur, Vertrauen und eine gesunde Portion Bescheidenheit. Nicht nur eine fortwährende Schulung und Bereicherung  meiner Sinne, sondern mittels dieser eine entsprechende Prägung und Reifung von Geist und Seele sind lebensbestimmende Resultate, die sich aus der Auseinandersetzung mit diesen Künsten ergeben.
Musik, Malerei und Fotografie eröffnen gleichermaßen Wege von Außen nach Innen wie von Innen nach Außen!


Fotografie

Fotografie ist für mich Ausdrucksform meines Sehens und Fühlens, Ausdruck von Bewunderung, Achtung und Dank!
Sie gibt mir die Möglichkeit, Natur und Mensch in ein besonderes (fotografisches) Licht zu rücken.
Durch die Wahl bestimmter Ausschnitte, Details, Perspektiven, fotografischer oder auch digital generierter Stilmittel ziehe ich mitunter das Dargestellte aus seinem gewöhnlichen Kontext heraus und teile ihm eine neue, ungewohnte und manchmal ungeahnte Wertigkeit zu.
Darüberhinaus liegt es im Wesen der Fotografie, das Vergängliche unvergänglich werden zu lassen, einen Augenblick, einen Zustand, Zufälliges oder bewußt Inszeniertes und die damit einhergehenden Empfindungen zu manifestieren, für die Zukunft zu konservieren und auch anderen Augen zugänglich zu machen.


Referenzen:

Aufnahmen meines Fotoarchivs wurden bisher von verschiedenen Kalender- und Buchverlagen publiziert, so z.B.: 
  • Ein-Autoren Großkalender "Into The Sky 2004", Korsch-Verlag
  • "Himmelszauber 2006",  "Wald & Bäume 2006", "Himmelszauber 2007", "Aqua Art 2008", "Wald & Bäume 2009", Photon-Verlag 
  • "Naturdenkmale im Ostalbkreis,1995", "Gewässer im Ostalbkreis 1998", Heimatkalender der  Kreissparkasse Ostalb
  • Bilder für Postkartenkalender "Oasen der Stille 2007", "Lichtblicke 2007",  "Bäume 2010", "Lichtblicke 2010", "Geheimnis der Natur 2010",  Harenberg Kalenderverlag
  • Aufnahmen für Geschenkbücher, Grußkarten und Kalender des Dumont-Kalenderverlages, Groh-Verlages,  Verlages am Eschbach und Kiefel-Verlages 
  • Co-Produktion mit dem Schriftsteller Günter Kunert zum Buchtitel "Vom Mythos alter Bäume", erschienen Okt. 2006 im Ellert & Richter Verlag
  • Bildbeiträge zu "Der deutsche Wald", Detlev Arens, Fackelträger-Verlag, 2010

Malerei

Zur Abgrenzung einer naturalistisch malerischen Darstellung von einer fotografischen Darstellung ein und desselben Motivs biete ich folgenden Diskussionsansatz:
Abgesehen davon, daß ein Gemälde stets eine mehr oder weniger abstrahierte Wiedergabe dessen ist, was dem Maler als fotografische Vorlage oder "Skizze" diente, beseelt eine malerische Umsetzung das Dargestellte in einer ganz persönlichen Qualität. Durch die direkte körperlich, geistige Kontaktaufnahme des Malers mit seinem Bildträger über den Vorgang des Malens "haucht" er dem Bild seine einzigartige Wesenheit ein. Ein Gemälde entwickelt sich über einen mehr oder weniger langwierigen Prozeß, jeder Pinselstrich, sozusagen als eine "Fixiereinheit" von Gedanken und Empfindungen, legt mehr und mehr das frei, was am Endpunkt der Ent-Wicklung sichtbar werden soll. Obwohl das Dargestellte inhaltlich, formal und farblich sehr wohl dem fotografischen Pendant entsprechen kann, "schwingt" das Gemälde bei der Betrachtung fühlbar anders - es "menschelt"! Die Fotografie erzählt dem Betrachter viel vom Sehen, Denken und Empfinden des Fotografen, das Gemälde geht jedoch noch einen unterscheidenden Schritt weiter: es ist ein beseelter, physisch existenter Teil des Malers, wenn man so will, eine lebendige, zeitlose Manifestierung seines Wesens zum Zeitpunkt seiner Entstehung.

Ausstellungen:
  • 1998:  Gruppenausstellung: "Das Gute Gemälde", Kleiner Kursaal Bad Cannstatt (Malerei)
  • 1999:  s.o.
  • 2000:  s.o.
  • 2007:  "Landschaften, konkret-abstrakt", Orangerie Wolfegg i. Allgäu (Malerei & Fotografie)
  • 2009:  Internationale Bodenseemesse Friedrichshafen (Malerei & Fotografie)
  • 2009:  43. Westallgäuer Kunstausstellung, Lindenberg (Fotografie)
  • 2010:  Einzelausstellung Galerie "artanders", Vogt (Malerei & Fotografie)
  • 2010:  44. Westallgäuer Kunstausstellung, Lindenberg (Malerei & Fotografie)


        
                                                                                                                                                         Seitenanfang